Endkunde

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Endkunde ist der letzte Käufer bzw. Verwender eines Gutes.

Da Käufer und Verwender auseinanderfallen können, zeigt sich wieder einmal, dass viele Begriffe im Marketing nicht eindeutig sind. Was in solchen Fällen sinnvoller ist, kann nicht pauschal gesagt werden. Es ist eine Einzelfallentscheidung.

Endkunde ist vom Begriff Endkonsument zu entscheiden. Endkunde ist dabei der Oberbegriff. Der Endkunde, welcher eine Leistung für den privaten Konsum verbraucht, ist ein Endkonsument.

Daneben steht der gewerbliche Endkunde, welche die letzte Station einer Leistung darstellt, bevor diese verarbeitet wird und somit in einer neuen Leistung aufgeht und nicht mehr selbstständig weiterveräußert wird. Ein gewerblicher Endkunde ist kein Endkonsument, auch wenn das Gut in seiner eigenen Leistungserstellung verbraucht wird.

Beispiel: Der private Endkunde eines Stromlieferanten ist Endkonsument während der gewerbliche Abnehmer "nur" Endkunde des Anbieters ist.

Händler verarbeiten die Produkte nicht und sind somit keine Endkunden, sondern Absatzmittler.



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© 2015 Professor Dr. Gert A. Hoepner FH Aachen

Hoepner-Marketing-Lexikon

Definitionen und kompakte Erklärungen auf wissenschaftlicher Basis aufbereitet für Praxis und Lehre.

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