Soziale Netzwerke

Aus WirtschaftsWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Soziale Netzwerke sind Plattformen im Internet, welche es den Nutzern leicht ermöglichen, mit anderen Mitgliedern derselben Plattform zu kommunizieren, zusammen zu arbeiten oder zu interagieren.

Die Netzwerke bieten in der Regel eine Reihe von bereits bekannten Funktionalitäten. Das Mitglied präsentiert sich auf einer Art Homepage. Die Kommunikation erfolgt unter anderem in Foren, Newsgroups oder Blogs. Manche Netze bieten eine Art Mikroblogging-Dienst mit an. Persönliche Nachrichten (kurz PN) erreichen den Empfänger über ein internes E-Mail-System oder einen Messenger. In Chaträumen oder über einen Messengerdienst diskutieren die Mitglieder in Echtzeit. …

Die meisten Netzwerke erfordern eine Registrierung. Man spricht deshalb von Mitgliedern. Eine Authentifizierung (Feststellung, ob die Angaben bei der Anmeldung auch stimmen) sehen viele Netzwerke nicht vor.

Auch Unternehmen präsentieren sich in diesen Netzwerken und kommunizieren mit Kunden und anderen Stakeholdern. Es ist immer zu empfehlen, dass hinter der Unternehmenspräsenz eine identifizierbare Person steht. Damit ist nicht die verantwortliche Person im Sinne des Telemediendienstegesetzes (siehe Impressum im Web2.0) gemeint, sondern der- bzw. diejenige, welche die Inhalte tatsächlich formuliert und auf Beiträge der Besucher antwortet.

Ein zentrales Anliegen der sozialen Netzwerke ist die Vernetzung der Personen untereinander und mit Themen und Informationen. Informationen werden mit den Freunden geteilt, in dem man diese einstellt und diese über die Verknüpfung den Freunden angezeigt wird. Informationen sind hier nicht nur Textmeldungen, sondern auch Bilder, Podcasts, Links oder Videos.

Wichtig für Unternehmen ist der Multiplkator-Effekt durch virales Marketing in den Netzwerken. Damit Meldungen im Netzwerk weitergegeben werde, muss der Absender eine hohe Glaubwürdigkeit anstreben und erreichen. In den Netzen sind die Mitglieder identifizierbar und somit zumindest moralisch in der Haftung für Meldungen, die sie weiterleiten.

Desweiteren sollten Unternehmen anstreben die Meinungsführer mit hoher Reputation zu Folgern, Freunden, Kontakten – wie auch immer diese in den einzelnen Netzwerken heißen – zu machen, damit möglichst diese für eine Verbreitung der eigenen Meldungen sorgen.

Beispiele: Facebook, YouTube, XING und viele andere.

Soziale Netzwerke zählen zum „Mit-Mach-Netz“, also dem Web2.0

Im weiteren Sinne gehören hierzu auch E-Mail-Dienste, Messenger und Chat-Anbieter.



Marketing > Marketing-Mix > Kommunikations-Politik > Dialog-Marketing > Web2.0-Marketing > Social-Media-Marketing


© 2019 Professor Dr. Gert A. Hoepner FH Aachen Wirtschaftswissenschaften

Hoepner-Marketing-Lexikon

Definitionen und kompakte Erklärungen von Fachbegriffen auf wissenschaftlicher Basis aufbereitet für Praxis und Lehre.

Teil des FH Aachen Lexikon der Wirtschaftswissenschaften

Gewerbliche Weiterverwendung der Inhalte nur mit ausdrücklicher Genehmigung.

Die folgenden Kategorien in der Fußzeile fassen die Stichworte des jeweiligen Teilgebietes zusammen. Klicken Sie darauf für weitere Informationen zum Thema.

Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Werkzeuge