Me-too-but-cheaper

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Me-too-but-cheaper ist eine von zwei Me-Too-Strategien um erfolgreich Me-Too-Produkte oder andere Me-Too-Angebote auf den Markt zu bringen. Siehe auch Me-too-but-better und allgemein Me-Too.

Um gegenüber einem existierenden Angebot einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen und damit diesem Angebot Kunden abzuwerben, bietet das Unternehmen ein gleichartiges zu einem günstigeren Preis an. Dies kann zum einen dadurch erreicht werden, dass das Me-Too-Angebot auf überflüssige Leistungsmerkmale verzichtet und sich auf den Kernnutzen stärker fokussiert. Zum anderen entfallen für den Me-Too-Anbieter eine Reihe von Kosten, welche der Pionier im Markt zu tragen hat, oder fallen niedriger aus: Kosten für die Marktanalyse, Kosten für die Produktentwicklung, Kosten für die Marktforschung in Form von Produkttests oder Markttests, Kosten um die Produktgattung bekannt zu machen (bei echten Innovationen), …

Es gibt Anbieter, welche ihr Geschäftsmodell ausschließlich auf Me-Too aufbauen. Sie bieten zum Beispiel manche Pharmaunternehmen nur Medikamente an, deren Patentschutz abgelaufen ist (Generika). Hier wird besonders deutlich, dass der Me-Too-Anbieter die Entwicklungskosten nahezu komplett einspart.



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© 2016 Professor Dr. Gert A. Hoepner FH Aachen


Hoepner-Marketing-Lexikon

Definitionen und kompakte Erklärungen von Fachbegriffen auf wissenschaftlicher Basis aufbereitet für Praxis und Lehre.

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