Indirekter Export

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Beim indirekten Export bedient sich das exportierende Unternehmen eines Absatzmittlers im Heimatland (Exporteur). Dieser Exporteur übernimmt die Ware und exportiert diese auf eigenes Risiko in das Gastland.

Der Exporteur verfügt in der Regel über das notwendige Know-How (rechtliche Aspekte, Logistik, ...) und den Zugang in das Gastland (Marktkenntnis, Beziehungen / Netzwerk vor Ort, ...). Dies mindert den Aufwand und das Risiko für das Unternehmen erheblich. Andererseits bekommt das Unternehmen keinen eigenen Zugang zum Gastland und den Kunden dort. Ferner sammelt es dort keine eigenen Erfahrungen. Das Gastland entzieht sich durch diesen indirekten Absatz einer direkten Kontrolle und Beeinflussung durch das Unternehmen.

Das Gegenstück hierzu ist der direkte Export.

Der Exporteuer beansprucht für seine Vertriebsdienstleistung einen Teil des realisierbaren Gewinns. Mittel- und langfristig ist der indirekte Export meist weniger rentabel als ein eigener direkter Export.



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© 2018 Professor Dr. Gert A. Hoepner FH Aachen


Hoepner-Marketing-Lexikon

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